Alte Messe

Titel des Objekts: Alte Messe Leipzig / Technische Messe Leipzig

Adresse: Deutscher Platz 4, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Auf Grund von fehlenden Präsentationsmöglichkeiten in den Messehäusern in der Innenstadt, begann ab 1913 die Verlagerung der technischen Güter auf das Areal der heutigen „Alten Messe Leipzig“. Begonnen 1913 mit der IBA, ging es 1920 mit den technischen Fachmessen richtig los. 1996 schloss das Messegelände, da die Neue Messe im Norden der Stadt in Betrieb ging. Für das technische Messegelände wurden neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Laut der Betreibergesellschaft ist die Alte Messe ein 5-Sterne-Standort.

Datierung: 1913 / 1920

Objektgröße: ca. 800.000 m²

Ursprüngliche Nutzung: Fachmesse für technische Güter

Heutige Nutzung: Nutzung in den Bereichen Wissenschaft / Biotechnologie / Gesundheit, Entertainment / Sport / Kultur / Gastronomie sowie Handel und Automeile

Bau- und Firmengeschichte: Industrielle Leistungsschauen breiteten sich im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum aus. Zunächst fanden in Leipzig kleinere Veranstaltungen statt, bis sie 1850 Gastgeber der dritten deutschen „Industrie- und Gewerbeausstellung“ wurde. 1890 eröffnete die Dauernde Gewerbeausstellung. 1897 fand im König-Albert-Park (heute Clara-Zetkin-Park) die „Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung“ statt, die 3.027 Aussteller anzog. Mit der Zeit wurden die Ausstellungen zu Fachausstellungen und führten 1918 zur Gründung der „Technischen Messe Leipzig GmbH“. Sie fanden in den Messehäusern der Altstadt statt, bis gar nichts mehr ging, und 1920 ein Umzug auf das Gelände der 1913 eröffneten Internationalen Baufach-Ausstellung (IBA) erfolgte. Nunmehr präsentierten sich Aussteller und ihre Produkte auf dem Technischen Messegelände. Hier fanden 1913 die IBA und 1914 kurzeitig die BUGRA (Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik) statt. 1920 nun auch die Baumesse. Durch die wirtschaftliche Entwicklung entstanden 1920 bis 1928 rund 17 Hallen mit insgesamt 130.000 m² Ausstellungsfläche. 1930 folgte die IPA (Internationale Pelzfach-Ausstellung) mit einer Jagdausstellung. Im Zweiten Weltkrieg wurden einige Hallen für Rüstungsproduktionen genutzt. Zerstört wurden durch einen Bombenangriff 1943 vier Hallen komplett und teilweise 14 Hallen.
1946 fand dann die erste „Leipziger Friedensmesse“ statt. In den folgenden Jahrzehnten wurden bestehende Hallen umgebaut und neue errichtet. So beispielsweise das 1923/1924 errichtete „Achilleion“, das 1950 zum Sowjetischen Pavillon wurde, und 1980 die Messehalle 7. Drei große Messe-M’s, das sogenannte Doppel-M, dominierten die Zugänge auf das Messegelände, so das Osttor am Deutschen Platz, das Nordtor an der Prager Straße und das Südtor an der Richard-Lehmann-Straße. Heute ist nur noch jenes an der Prager Straße erhalten. Bis 1991 fanden Messen statt, wie die „Leipziger Frühjahrsmesse“ und die „Leipziger Herbstmesse“, die 1991 durch die Fachmessen ersetzt wurden. Dank Gleisanschlüssen konnten auch Schienenfahrzeuge ausgestellt werden, darunter der Straßenbahn-Einheitszug „LOWA“, der in den 1950er Jahren Beschriftungen für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und den Fünf-Jahr-Plan erhielt. Bis 1996 erfolgten noch wenige Fachmessen auf dem Gelände, bis sie auf das Gelände der Neuen Messe umzogen. In den alten Hallen hatte zum Beispiel 1994 die „denkmal“ ihre Premiere, eine Fachmesse für Restaurierung, Denkmalpflege und Altbausanierung.
Die Fachmessen finden nun auf der Neuen Messe statt, die in fünf Messehallen insgesamt 102.500 m² Ausstellungsfläche bietet, dazu 70.000 m² auf dem Freigelände. Die Alte Messe stand nun leer. Provisorien und einige Hallen wurden abgerissen oder umgebaut. Ziel war es nun, die ehemalige Technische Messe in ein neues Stadtquartier mit Gewerbe und Wohnen zu entwickeln, und es in vier Nutzungsschwerpunkten zu unterteilen: Wissenschaft/Biotechnologie/Gesundheit, Entertainment / Sport / Kultur / Gastronomie, Handel und Automeile. Damit erhielten die Straßen auch erstmals Namen, die an Persönlichkeiten der Leipziger Messen erinnern. So eröffneten unter anderem die BIO CITY LEIPZIG (unter anderem das Max-Planck-Institut und Fraunhofer Institut) am Osttor, zehn Fußballfelder in Halle 7 (Soccerworld), im Pantheon/Halle 16 der Volks- bzw. Eventpalast, in Halle 11 ein HIT-Supermarkt und auf der Fläche der Hallen 1-6 ein Porta- und Möbel Boss-Haus mit einem Parkhaus. Im Sowjetischen Pavillon zieht Ende 2018 das Leipziger Stadtarchiv ein. In Halle 12 selbst werden seit Jahren die Buden für den Weihnachtsmarkt beheimatet. An der Richard-Lehmann-Straße befindet sich die Automeile mit Marken wie Audi, BMW, Honda und Volkswagen. Die Straße des 18. Oktober ist die Hauptstraße der Alten Messe, die sich zwischen dem Bayerischen Bahnhof im Norden und dem Völkerschlachtdenkmal im Süden befindet. Noch hindert der ehemalige Verwaltungsbau (Nummer 7.11) den ungestörten Blick vom Neuen Rathaus und dem Völkerschlachtdenkmal. Ebenso sind noch nicht alle Hallen vermietet oder verkauft und Freiflächen sind unbebaut. Die BIO CITY möchte sich weiter vergrößern, ebenso die Deutsche Nationalbibliothek. Eine Kindertagesstätte war jahrelang geplant und wird zurzeit mit einer Förderschule am Deutschen Platz errichtet. 2013 konnte „100 Jahre Alte Messe“ gefeiert werden. Das Messegelände ist hervorragend mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar. Zahlreiche Parkplätze stehen zur Verfügung. Doch mit dem Abriss der Messehallen 1-6 verschwand auch ein weiteres Stück der ehemaligen „Technischen Messe Leipzig“. Wie die Zukunft des einstigen Messegeländes aussieht, weiß nur die LEVG (Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH, eine Tochter der Stadt Leipzig), die die Alte Messe vermarktet und entwickelt.

Objektbeschreibung: Die ehemalige Technische Messe bzw. heute Alte Messe ist umschlossen von der Semmelweisstraße, Prager Straße, dem Wilhelm-Külz-Park bzw. einer S-Bahnstrecke und der ehemaligen Eisenbahnstrecke Leipzig-Altenburg. Durch das Messegelände führt die von Süden verlängerte Zwickauer Straße. Von den Messehallen bzw. Ausstellungsgebäuden sind nur noch zehn Objekte vorhanden, die sich architektonisch unterscheiden. Das markante Doppel-M befindet sich am Nordtor (Prager Straße) und begrüßt seine Besucher.

Quellen/Literatur/Links:

Autor: Dave Tarassow

Datum: 22.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 03.06.2011




Alte Messe Halle 17

Titel des Objekts: Alte Messe Halle 17

Adresse: Puschstraße 9, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Die in den 1920er Jahre errichtete ehemalige Messehalle 17 war für die „Technische Messe Leipzig“ die erste errichtete Messehalle. Ein besonderes Augenmerk ist, dass sie auch aus Bauteilen ehemaliger Flugzeughallen zusammengesetzt wurde. Heute steht sie leer. Vielleicht ist ein Baumarkt die Zukunft für die Halle 17.

Datierung: 1921

Objektgröße: ca. 10.500 m²

Ursprüngliche Nutzung: Ausstellungshalle für Büromaschinen, Zulieferer und Petrochemie

Heutige Nutzung: Leerstand

Bau- und Firmengeschichte: Errichtet wurde die Messehalle 17 in den Jahren 1920 bis 1921 und war zur Inbetriebnahme der Technischen Messe die erste Messehalle, die für die „Technische Messe Leipzig“ konzipiert und gebaut wurde. Ausgebildet ist sie als eine fünfschiffige Halle, wovon das Mittelschiff aus drei ehemaligen Flugzeughallen aus dem Ersten Weltkrieg entstand. Im Jahr 1937 und 1938 kam an der heutigen Ottostraße ein Säulenportal hinzu, dass mit der Hallenbreite von 128 Metern mit zwölf Pfeilern ausgebildet wurde. Es sollte als Eingangsportal dienen, mit einem großen Platz, der aber nicht verwirklicht wurde. Während eines Bombenangriffs am 4. Dezember 1943 wurde die Halle teils zerstört und schrittweise 1944, 1948 und 1951 wiederaufgebaut. Als Ausstellungshalle diente sie unter anderem für Büromaschinen, Zulieferer, Nutzfahrzeuge.
Nach dem Umzug auf die Neue Messe 1996 gab es keine Nutzungsmöglichkeiten für die ehemalige Messehalle – bis heute. 2016 war sie für ein knappes Jahr eine Flüchtlingsunterkunft. Den letzten Plänen zufolge, möchte die Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH (LEVG), die die „Alte Messe Leipzig“ entwickelt und vermarktet, einen Baumarkt ansiedeln. Dafür würde sich die Halle 17 ganz gut machen, die jedoch komplett erhalten bleiben soll. Ein Favorit sei Hornbach, der bereits nahe des Krankenhauses St. Georg einen Bau- und Gartenmarkt unterhält. Auf der vorhandenen Freifläche an der Puschstraße käme dann wohl ein großer Parkplatz.

Objektbeschreibung: Die ehemalige Messehalle 17 befindet sich zwischen der Ottostraße mit der BMW- und Honda-Niederlassung und der Puschstraße mit dem ehemaligen Hallen 15, 14 und 16. Die leerstehende, weiß verkleidete Halle macht seit Jahren einen tristen Eindruck und umliegende Flächen sind mit Wildwuchs bewachsen. Jedoch bleibt sie ein herausragendes Industriebaudenkmal der 1920er Jahre.

Quellen/Literatur/Links:

Autor: Dave Tarassow

Datum: 26.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 03.06.2011




Alte Messe Halle 16

Titel des Objekts: Alte Messe Halle 16 „PANTHEON“

Adresse: Puschstraße 10, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Die heute als Volks- und Eventpalast bekannte ehemalige Messehalle trägt die Nummer 16 und wurde zur IBA 1913 errichtet. Sie ist heute die älteste erhaltene Messehalle auf dem alten Messegelände. Der Kuppelbau erinnert an das antike Pantheon, an dem sich der Architekt wohl orientierte.

Datierung: 1913

Objektgröße: Kuppelhalle ca. 3.800 m²; angrenzende Hallen ca. 7.200 m²

Ursprüngliche Nutzung: Ausstellungshalle für die „Internationale Baufach-Ausstellung“ (IBA)

Heutige Nutzung: Eventlocation „Volkspalast/Eventpalast“

Bau- und Firmengeschichte: Eines der herausragenden Gebäude auf der Technischen Messe ist die Messehalle 16, die auch Kreis’scher Bau genannt wird. Sein Architekt war Wilhelm Kreis. Beteiligt an dem Bau waren zwei Leipziger Baubetonunternehmen – Kell & Löser und Rudolf Wolle. Die Bauzeit wurde in unglaublichen viereinhalb Monaten geleistet, trotz mehrfacher Unterbrechungen. Die mächtige Kuppelhalle hat einen Durchmesser von 45 Metern, dessen Kuppel eine Spannweite von 32 Metern besitzt. Seitlich schließen sich zwei Flügel an, die jeweils 40 Meter lang und 24 Meter tief sind. Die Kuppelhalle begrüßt ihre Besucher mit einen von Säulen tragenden Vorbau und einer Freitreppe. Ursprünglich sollte dieses Bauwerk der BUGRA (Buch- und Graphikmesse) dienen, da sie von dortigen Leuten angedacht wurde und als massives Haus für die Leihgegenstände dienen sollte. Doch die BUGRA fand erst 1914 statt – die IBA (Internationale Baufach-Ausstellung) schon 1913. Zur IBA fand im südlichen Flügel eine Ausstellung zur Wissenschaft und Kunst statt und im nördlichen Flügel eine Ausstellung der Stadt Leipzig zum Leipziger Bauwesen. Neben der Kuppelhalle wurde ein weiterer Flügel errichtet, in der der Verein „Leipziger Jahres-Ausstellung“ 450 Gemälde und 50 Plastiken zeigte. Bis Ende 1970er Jahre blieb die Halle 16 der Baumesse treu. Danach gab es auch Nutzungen der Holzbearbeitung, internationale Kollektivausstellungen und Einrichtungen der Messedienstleistungen. Mit Umzug der Technischen Messe auf die Neue Messe 1996 etablierte sich hier eine Eventlocation.

Objektbeschreibung: Die ehemalige Halle 16 befindet sich an der Puschstraße, mit den ehemaligen Hallen 15, 14 und 13 in Nachbarschaft. Bereits vom Doppel-M an der Prager Straße ist dieser ehrwürdige Bau zu sehen, dessen Kuppel einen größeren Durchmesser als der Petersdom hat.

Quellen/Literatur/Links:

Sonderausgabe Leipziger Blätter, „100 Jahre Alte Messe“, 2013

Alte Messe Leipzig-Historie, www.alte-messe-leipzig.de

Autor: Dave Tarassow

Datum: 26.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 03.06.2011




Alte Messe Halle 14

Titel des Objekts: Alte Messe Halle 14

Adresse: Puschstraße 9, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: In der ehemaligen Halle 14 befindet sich seit 2008 der „Pavillon der Hoffnung“, der neben drei Gemeinden auch eine christliche Grundschule beherbergt. Der Pavillon ist ein angesehenes Kulturzentrum in Leipzig.

Datierung: 1985

Objektgröße: ca. 3.500 m²

Ursprüngliche Nutzung:

Heutige Nutzung: Christliches Gemeinde- und Kulturzentrum

Bau- und Firmengeschichte: Die Messehalle 14 wurde im Jahr 1985 vom und für den „VEB Carl Zeiss Jena“ als Messehaus errichtet. Bereits 1958 gab es dazu Planungen. Den Bau errichtete eine Krakauer Baufirma, da der VEB sehr gute Außenhandelskontakte besaß und so die knappen Baustoffe der DDR umgehen konnte. Dadurch wurde das Messehaus mit hochwertigen Materialen ausgebildet. Vorhanden ist eine Halle von 34 mal 35 Metern Größe, darüber befinden sich mehrere Räume, die für unterschiedliche Messen genutzt werden konnte. Nachdem die Technische Messe 1996 schloss, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Beispielsweise diente die Halle von 1998 bis 2001 als Studio für die ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“. Der 2000 gegründete Verein „Pavillon der Hoffnung in Leipzig e.V.“ erwarb 2008 die ehemalige Messehalle 14, nachdem sie bereits in den Jahren zuvor einige Räume angemietet hat. Der Verein ist ein ökumenisches Zentrum und neben ihm befinden sich weitere Institutionen im Haus, darunter die christliche August-Hermann-Francke-Grundschule, und drei Gemeinden.

Objektbeschreibung: Angrenzend von der ehemaligen Halle 15, dem Bundesbankgebäude, der Straße Alte Messe (mit Halle 13) und der Puschstraße (mit Halle 16) ist der DDR-Bau nicht zu übersehen, insbesondere, weil seit einigen Jahren am eckigen Vorbau eine bunte Bemalung prangt.

Quellen/Literatur/Links:

Autor: Dave Tarassow

Datum: 26.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 03.06.2011




Alte Messe Sowjetischer Pavillon

Titel des Objekts: Sowjetischer Pavillon und Halle 12

Adresse: Straße des 18. Oktober 44, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Seit 1952 erhebt sich auf der heute ehemaligen Technischen Messe der „Sowjetische Pavillon“, der als Startpunkt für die Messerundgänge der Staats- und Parteiführung diente. Mit goldener Spitze und rotem Stern ist er weithin sichtbar. Dem schließt sich die ehemalige Messehalle 12 für Werkzeugmaschinenbau an.

Datierung: 1924

Objektgröße: Pavillon ca. 5.300 m² / Halle 12 ca. 11.300 m²

Ursprüngliche Nutzung: Großsporthalle, Messehalle für Werkzeugmaschinen und Portikus als Sowjetischer Messepavillon

Heutige Nutzung: Leipziger Stadtarchiv

Bau- und Firmengeschichte: Die heutige Halle 12 auf dem Gelände der ehemaligen Technischen Messe Leipzig wurde in den Jahren 1923 bis 1924 nach Plänen von Oskar Pusch und Carl Krämer errichtet. In den 1920er Jahren wurden in vielen Städten neue Sportstätten gebaut und auch Leipzig wünschte sich eine Halle, jedoch hatte die Stadt kein Geld. Der Inhaber der Messehalle, der „Verband der Werkzeugmaschinen“ erklärte sich bereit, sie in den Wintermonaten als Sporthalle zur Verfügung zu stellen. Der „Verein Sportplatz Leipzig“ übernahm die Kosten für die Innenraumumgestaltung. Da die Halle mit den Stadien nicht mithalten konnte, bekam sie durch die beiden ausführenden Architekten einen Portikus an die Ostseite. So konnte die neue Sporthalle am 8. Oktober 1927 mit 8000 Plätzen unter den Namen „Achilleion“ eröffnet werden. Sie blieb lange Zeit die einzige Großsporthalle in Leipzig. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sporthalle stark zerstört. Ein Jahr nach Kriegsende fand die erste Messe wieder statt. 1950 bis 1952 wurden Fassade und Innenraum des Portikus‘ nach dem Vorbild Moskauer Bauten aus den 1930er Jahren umgebaut und er erhielt eine goldene Spitze mit rotem Sowjetstern. Das Achilleion wurde 1950 als „Sowjetischer Pavillon“ wiedereröffnet. Er diente nun als Startpunkt für die Messerundgänge der Staats- und Parteiführung. Im Pavillon befanden sich nur Verwaltungs- und Repräsentationsräume der Messe- und Ausstellungs-AG und die Halle 12 diente als Ausstellungshalle für die Maschinenbauindustrie.
Seit dem Umzug der Leipziger Messe 1996 auf das neue Messegelände, stand der Sowjetische Pavillon lange Zeit leer. Er wird sehr gern für Besucher geöffnet, Ausstellungen und Shootings finden statt. Doch ein neuer Eigentümer ließ sich nicht so leicht finden. Die Landesbank Berlin hatte Interesse und wollte ein IMAX-Kino einbauen, ebenso die benachbarte BIO-CITY mit Erhaltung des Pavillons und einem Teil- bzw. Komplettabriss der Halle 12. Auch die Stiftung Deutsches Holocaust-Museum war am Pavillon interessiert, die ein nationales Dokumentations- und Informationszentrum über die Zeit und die Verbrechen des Nationalsozialismus einrichten wollten. Oder ein angeblich reicher Russe, der hier ein Eishockey-Stadion mit eigener Mannschaft etablieren wollte. Aber nichts von dem ist passiert. Im Sommer 2014 beschloss der Leipziger Stadtrat, dass das Leipziger Stadtarchiv in den Pavillon ziehen wird. Beim Abriss der ehemaligen Ruhmeshalle, in der eine überlebensgroße Stalin-Staue stand, wurden hinter Verkleidungen zwei große Mosaiken entdeckt, die Sehenswürdigkeiten aus Moskau zeigen. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden zwei restaurierte Ausschnitte auf der Fachmesse „denkmal“ im Jahr 2016 – sie werden aber zurück nach Moskau gehen. In den oberen Räumen befindet sich ein großes Wandbild aus dem Jahr 2008, das Stalin, Putin & Co. zeigt. Über der Ruhmeshalle befand sich ein hölzerner Dachstuhl. Das neue Stadtarchiv soll Ende 2018 neueröffnet werden. In der angrenzenden Halle 12 werden die Weihnachtsmarktbuden untergestellt. Künftig ist es hier geplant, Depots für die städtischen Museen einzurichten. In direkter Nachbarschaft befindet sich auch die Deutsche Nationalbibliothek.

Objektbeschreibung: Der Sowjetische Pavillon befindet sich an der Straße des 18. Oktober, gegenüber der ehemaligen Messehalle 7 (Soccerworld). Die Halle 12 steht an der Perlick- und Puschstraße und gegenüber der ehemaligen Messehalle 11 (HIT-Markt). Der Pavillon ist mit goldener Spitze und rotem Stern von weitem sichtbar und glänzt noch heute in der Sonne. Bei der Halle 12 dagegen gibt es eingeschlagene Fenster und abfallenden Putz. An der Perlickstraße liegen zudem seit Jahren UdSSR-Buchstaben, die einst auf dem Dach montiert waren.

Quellen/Literatur/Links:

Autor: Dave Tarassow

Datum: 25.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 13.12.2014




Alte Messe Halle 7.11

Titel des Objekts: Alte Messe Halle 7.11 / Verwaltungsgebäude

Adresse: Deutscher Platz 4, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Am Deutschen Platz befindet sich das ehemalige Verwaltungsgebäude, das unter anderem vom Leipziger Messamt genutzt wurde. Auch die Deutsche Post und die Stasi waren in dem Gebäude untergebracht. Heute nutzen es verschiedene Mieter.

Datierung: 1981

Objektgröße: ca. 5.600 m²

Ursprüngliche Nutzung: Verwaltungsgebäude des Leipziger Messamtes

Heutige Nutzung: Räume für unterschiedliche Mieter, Sitz der LEVG

Bau- und Firmengeschichte: In klassischer DDR-Bauweise wurde im Jahr 1981 am Deutschen Platz, am Westtor der Technischen Messe (geografisch nördlich) ein Verwaltungsgebäude (7.11) für das Leipziger Messamt errichtet. Genutzt wurden die Räumlichkeiten vom Messe-Vortragsprogramm und dem Informationsdienst, der Messeverwaltung und ihrem Außenhandel, vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS), der Deutschen Post mit Telefonzentrale und den Leipziger Verkehrsbetrieben, die östlich eine Wendeschleife für die Omnibusse und Straßenbahnen besaß, die auch heute noch besteht. Vorhanden war auch erstmals ein Shuttleverkehr zum Hubschrauberlandeplatz. Das Haus besitzt zwei Hausdurchfahrten.
Seit dem Umzug auf die Neue Messe 1996 stehen die Räume unterschiedlichen Nutzern zur Verfügung. Von Vereinen über Firmen hinzu Proberäumen für Bands. Genannt seien beispielsweise Inspirata und der PC-Laden Winner Computer. Auch die LEVG (Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH, Tochter der Stadt Leipzig), die die heutige „Alte Messe Leipzig“ entwickelt und vermarktet, hat hier ihren Sitz. Um einen freien Blick im Zuge der Straße des 18. Oktober zwischen Neuem Rathaus und Völkerschlachtdenkmal zu haben, soll der Bau abgerissen werden, der seit der Erbauungszeit diese Blickbeziehung stört. Da der ehemalige Messebau aber sehr gut vermietet ist, sieht man davon bis 2020 ab.

Objektbeschreibung: Der Messebau mit der Nummer 7.11 befindet sich am Deutschen Platz in direkter Nachbarschaft zu den Hallen 7 und 12, dem Sowjetischen Pavillon, der Straße des 18. Oktober und der BIO-City.

Quellen/Literatur/Links:

Autor: Dave Tarassow

Datum: 26.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 30.05.2011




Alte Messe Halle 7

Titel des Objekts: Alte Messe Halle 7

Adresse: Curiestraße 10, 04103 Leipzig

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Die Halle 7 wurde 1977 für große und schwere Anlagen und Maschinen errichtet, diente aber auch für Sportveranstaltungen und Fernsehshows. Heute erfreut sich die orangefarbene Halle mit der „Soccerworld“ und einem Fußballparadies.

Datierung: 1977

Objektgröße: ca. 12.000 m²

Ursprüngliche Nutzung: Mehrzweckhalle

Heutige Nutzung: Soccerworld mit Indoor-Fußballfeldern

Bau- und Firmengeschichte: Im Jahr 1977 wurde die Messehalle 7 errichtet, die für große Anlagen und Maschinen diente, aber auch für Sportanlagen nutzbar war. Neben der großen Halle gab es ebenerdig in Erdgeschosshöhe Räume für Büro, Sanitär und Technik. Die Außenfassade erhielt im Sockelbereich auf der Westseite eine Natursteinwand, während die anderen Seiten schlicht verputzt wurden. Darüber war die Hallenfassade mit einer geriffelten Fassade ausgebildet, vermutlich in Weiß oder hellgrau. Zur Erbauungszeit gab es auch einen einstöckigen Pavillon, der als Foyer diente und die Hallenbezeichnung 7.61 erhielt. In den 1990er Jahren wurde sie für Musikveranstaltungen genutzt, unter anderem von Tina Turner. Heute befindet sich in der ehemaligen Halle 7 die „Soccerworld“ mit zehn Fußballfeldern, die aber nicht Originalgroß sind. Äußerlich erhielt die geriffelte Fassade einen orangen Anstrich. Die Hallennummern blieben erhalten.

Objektbeschreibung: Die Halle 7 befindet sich zwischen der Curiestraße (Halle 7.11 Verwaltungsbau), Prager Straße, Eggebrechtstraße (ehemals Hallen 3 und 6, heute Porta- und MöbelBoss-Möbelhaus) und Straße des 18. Oktober (Sowjetischer Pavillon und Halle 12). Auf der Südseite stehen Parkplätze zur Verfügung. Die Westseite wird von der Strandbar „La Playa“ begrenzt.

Quellen/Literatur/Links:

  • Sonderausgabe Leipziger Blätter, „100 Jahre Alte Messe“, 2013

Autor: Dave Tarassow

Datum: 26.02.2018

Abbildungen: Dave Tarassow, 30.05.2011




Alte Messe Doppel M

Titel des Objekts: Doppel-M

Adresse: Prager Straße/Straße Alte Messe

Stadtteil: Zentrum-Südost

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messe, Technik, Wirtschaft, Verbraucher

Kurzcharakteristik: Das Doppel-M steht für die MusterMesse und ist weithin über die Stadtgrenzen von Leipzig bekannt. Und stand mit seiner imposanten Größe einst an drei Standorten auf dem Messeareal, wovon nur noch eins übrig ist, welches nun an der Prager Straße seinen Platz hat. Entworfen hat das Doppel-M der Grafiker Erich Gruner im Jahr 1917.

Datierung: 1917

Objektgröße: 27 Meter hoch

Ursprüngliche Nutzung: Eingangstor zur Technischen Messe

Heutige Nutzung: Eingangstor zur „Alten Messe Leipzig“

Bau- und Firmengeschichte: Der Grafiker Erich Gruner (1881-1966) war Mitglied des künstlerischen Beirats der Leipziger Messe und entwarf 1917 das Logo der Leipziger Messe: das Doppel-M. In seiner ersten Idee dachte er an drei M’s, wovon das dritte Messamt bedeuten sollte, sich jedoch nicht durchsetzte. Die beiden anderen M’s stehen für Muster und Messe. Also für die Leipziger Mustermesse. Im Laufe der Zeit wurde sein Logo mehrmals geändert, aber so, dass immer noch deutlich war, das zwei M’s zu sehen sind. Laut einer Abbildung, die viele Doppel-M’s zeigt, sind 36 Änderungen vorzufinden. Das Leipziger Messelogo wurde international bekannt und ist noch heute mit der weltweit ersten Messestadt verbunden. Zur 800-Jahr-Feier von Leipzig im Jahr 1965 – hier wurde das Stadt- und Messeprivileg von 1165 gewürdigt – wurden auf dem Gelände der „Technischen Messe Leipzig“ drei 27 Meter hohe Doppel-M’s errichtet. Sie sind eine Stahlkonstruktion mit Aluminium verkleidet. Entworfen wurden sie von den Architekten Martin Lehmann und Manfred Weigend.
Heute erhalten ist nur noch ein Doppel-M, das sich an der Prager Straße befindet (Nordtor, geografisch östlich), zwischen der Prager Brücke und dem Möbelhaus Porta. Es markiert die Zufahrt zum Gelände über die Straße Alte Messe. Nach 1990 wurde an der Richard-Lehmann-Straße (heute Mini-/BMW-Niederlassung Leipzig; Ostseite, geografisch südlich) und in der späten DDR-Zeit für den Neubau des Verwaltungsgebäudes 7.11 am Deutschen Platz (Westtor, geografisch nördlich) ein weiteres Doppel-M zurückgebaut. Wo diese beiden geblieben sind, also eingelagert worden, weiß die Betreibergesellschaft LEVG (Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH) nicht. Mit Eröffnung der Neuen Messe 1996 im Norden der Stadt, prangt dort ein kleineres Doppel-M auf den vier Schornsteinen, das nachts zudem in verschiedenen Farben leuchtet. Ein weiteres Doppel-M befindet sich auf dem 1970-1972 errichteten Wintergartenhochhaus am Hauptbahnhof, das sich dreht und über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar ist. 2017 konnte „100 Jahre Doppel-M“ gefeiert werden.

Objektbeschreibung: Das letzte erhaltene Doppel-M auf dem ehemaligen technischen Messegelände an der Prager Straße ist eine Stahlkonstruktion, die mit Aluminium verkleidet ist. Unter dem Doppel-M führen zwei Fahrbahnen der Straße Alte Messe hindurch. Diese werden von Lieferanten, Mitarbeitern und Besuchern sowie von Stadtrundfahrtbussen genutzt. Bis 2012 dominierte das Doppel-M zusammen mit den ehemaligen Messehallen 1-3 das Messe-Ensemble an der Prager Straße. Diese Hallen, bis auf den Portikus von Halle 2, wurden für einen Möbelhaus-Neubau abgerissen.

Quellen/Literatur/Links:

  • Sonderausgabe Leipziger Blätter, „100 Jahre Alte Messe“, 2013

Autor: Dave Tarassow

Datum: 25.02.2018

Abbildungen: (Dave Tarassow, 30.05.2011)




Städtisches Kaufhaus

Titel des Objekts: Städtisches Kaufhaus

Adresse: Neumarkt 9 – 19, 04109 Leipzig

Stadtteil: Leipzig Mitte (Innenstadt)

Industriezweig/Branche/Kategorie: Messewesen

Kurzcharakteristik: Das Städtische Kaufhaus ist Leipzigs erstes Mustermessehaus und symbolisiert den Wandel im Messewesen durch die industrielle Massenproduktion im 19. Jahrhundert. Heute dient es als Geschäftshaus mit Gastronomie, Ladengeschäften und Büroräumen.

Datierung: 1894 – 1901

Objektgröße: 5.236 m2

Ursprüngliche Nutzung: Das Städtische Kaufhaus wurde 1894 bis 1990 (mit Unterbrechung durch Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg) als Ausstellungsfläche und Handelsplatz für die Leipziger Mustermesse genutzt. Heute befinden sich im Gebäude ein Restaurant und Geschäfte, in den übrigen Etagen Büroräume, Räume der Universität Leipzig und Mieträume für Veranstaltungen.

Bau- und Firmengeschichte: Der Vorgängerbau (Gewandhaus) wurde 1477 bis 1498 als Messehaus der Tuchhändlergilde errichtet. 1740 bis 1744 folgte der Anbau einer Stadtbibliothek. Im Innenhof, der bereits im 15. Jahrhundert entstanden war, befand sich 1843 bis 1877 das „Königliche Conservatorium der Musik“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Das Städtische Kaufhaus entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Entwicklung der Leipziger Mustermesse. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Messeprodukte noch direkt verkauft, was mit dem Beginn der industriellen Massenproduktion erschwert wurde. Um sich der neuen Produktionsform anzupassen, entstanden zur Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert die ersten Mustermessen mit Leipzig als Vorreiter. Der Produzent stellte hier nicht mehr sein gesamtes Sortiment, sondern nur ausgewählte Muster seiner Produkte aus. Um die Musterexponate so eindrucksvoll wie möglich zur Geltung zu bringen, wurden im späten 19. Jahrhundert in Leipzig Messehäuser mit großen Ausstellungsflächen errichtet.
Ab 1893 wurde das Erd- und Zwischengeschoss der alten Stadtbibliothek am Gewandgäßchen zum Städtischen Kaufhaus umgebaut. Die Ausstellungsräume wurden erstmals zur Michaelismesse 1894 genutzt. Auf das Städtische Kaufhaus folgte in Leipzig und später in anderen Teilen Deutschlands und Europas der Bau weiterer Mustermessehäuser. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Gebäudekomplexes zerstört. Wiederaufbau und Rekonstruktion in Anlehnung an die Originalgebäude begannen in den 1980er Jahren, in den 1990er Jahren wurden die Gebäude von einem privaten Investor grundlegend für die Nutzung als Geschäftshaus saniert.

Objektbeschreibung: Das Städtische Kaufhaus ist ein mehrgeschossiger Gebäudekomplex mit Innenhof in der Innenstadt Leipzigs, der sich zwischen Neumarkt und der Universitätsstrasse befindet. Die Fassade ist weiß und sandfarben gestrichen und enthält Verzierungen des Neobarock und des Neorokoko. An der Gebäudeseite zur Universitätsstraße befindet sich eine über zwei Meter hohe Bronzestatue Kaiser Maximilians, darüber wurde aus Sandstein eine Art Plakette aus Sandstein mit der Inschrift „Erbaut 1895 und 1896 unter König Albert 400 Jahre nach der Bestätigung der Leipziger Messen durch Kaiser Max“ angebracht. Ausschlaggebend für diese Statue war das 400. Jubiläum des 1497 durch den Kaiser verliehenen Messeprivilegs beim Umbau des Gebäudekomplexes. Unter dem Dach befindet sich eine Hermes-Büste, antiker Götterbote und vor allem als Gott des Handels und des Verkehrs bekannt. In den großen Innenhof führen verzierte, schmiedeeiserne Türen. Im Treppenhaus befindet sich eine Rekonstrution des ältesten erhaltenen Personenaufzuges Leipzigs, außerdem eine Gedenktafel für den historischen Gewandhaussaal.

Quellen/Literatur/Links:
Architekturführer : Die 100 wichtigsten Leipziger Bauwerke / Bernd Weinkauf. Mit Fotografien von Günter Schneider. –1. Aufl. – Berlin : Jaron, 2011. – 235 S. : zahlr. Ill.; S. 112.
Das Städtische Kaufhaus Leipzig. – Leipzig : Leipzig Städtisches Kaufhaus (Jersey) Limited. – Online-Ressource, Adresse: http://staedtisches-kaufhaus.de/de/ueber-dasobjekt
Leipzig – Stadt, Handel, Messe : Die städtebauliche Entwicklung der Stadt Leipzig als Handels- und Messestadt / Niels Gormsen. – Leipzig : Inst. für Länderkunde, 1996. – 84 S. : graph. Darst., Kt., Ill. (Daten, Fakten, Literatur zur Geographie Europas ; Daten, Fakten, Literatur zur Geographie Europas ;), S. 12 – 13.
Städtisches Kaufhaus (Messehaus). – Leipzig : André Loh-Kliesch. – Online-Ressource. Adresse: http://www.leipzig-lexikon.de/HAUSHOF/STKAUFH.HTM

Autor/in: H. Spitczok von Brisinski

Datum: 24.07.2017

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