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Edmund Becker & Co.

1883 wird die Gießerei Edmund Becker & Co. gegründet. Sie produziert anfangs Haus- und Küchengeräte aus Gusseisen sowie Grauguss für kleine Maschinenfabriken. Nach diversen Aufspaltungen und Fusionen bildet sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Metallgussgesellschaft mbH (MEGU) als Nachfolgefirma.

Buntgarnwerke

Der Gebäudekomplex der Buntgarnwerke auf beiden Seiten der Weißen Elster gilt als das größte erhaltene Industriedenkmals Deutschlands. Durch ihre Größe und die 300m lange Fassade wirken die Gebäude sehr beeindruckend. Er war Firmensitz der 1887 gegründeten Sächsischen Wollgarnfabrik Aktiengesellschaft vorm. Tittel & Krüger.

Absenderfreistempel aus Leipzig

Diese Freistempel stammen größtenteils von Leipziger Unternehmen. Sie dienten als Werbung und verweisen auf die angebotenen Produkte und teils auf die Adresse der Firma.

Aktienbrauerei Gohlis

Die Gohliser Actien-Brauerei wird 1871 auf dem Areal an der heutigen Georg-Schuman-Straße erbaut. Verschiedene Biere werden unter der eigenen Marke Gohliser Biere gebraut und vertrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Brauerei in Aktienbrauerei Gohlis umbenannt und 1952 zum VEB Brauerei Gohlis, später der Betriebsteil Gohlis des VEB Sachsenbräu Leipzig. Im Jahr 1972 wird die Bierproduktion gestoppt und nur noch alkoholfreie Getränke hergestellt. 1991 wird die komplette Produktion eingestellt. Darauf folgen Leerstand und Verfall. Nach dem Abbruch im Jahr 2006 wird 2010 das heutige Stadtteilzentrum Gohlis an gleicher Stelle eröffnet.

Blüthner Pianofortefabrik

Die Julius Blüthner Pianofortefabrik fertigt seit 1853 Flügel und Klaviere. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände an der Fr.-Ebert-Str. ist heute der Stadthafen.

Proviantamt mit Heeresbäckerei

Das ehemalige Königliche Proviantamt mit eigener Bäckerei in der Olbrichtstraße wurde als Teil des Kasernenkomplexes ab 1895 erbaut und war für die Versorgung des Militärpersonals zuständig. Zur Bäckerei gehörten große Gebäude für Backsäle, Speicher und Magazine. Mit der wechselnden Nutzung der Kasernen nach dem I. Weltkrieg war der Komplex dann unter dem Namen Heeresbäckerei bekannt. Hauptsächlich wurde Kommissbrot und Zwieback gebacken. Daher auch der Name Kommissbrotbäckerei. Nach dem II. Weltkrieg wurde der Komplex durch den VEB Backwarenkombinat Leipzig übernommen. Damit blieb die Nutzung als Großbäckerei bis 1990 erhalten. Nach Leerstand und erfolgter Sanierung ab 2014 werden die Gebäude heute durch eine Einrichtung des Betreuten Wohnens und als große Wohnanlage genutzt.

J.G. Schöne & Sohn Maschinenfabrik

Für die Maschinenfabrik und Eisengießerei J. G. Schöne & Sohn wird 1869/70 ein dreigeschossiges Fabrikgebäude an der Sophienstraße in Neuschönefeld errichtet

Kofferfabrik M. Mädler

Die Firma Mädler wurde nicht nur durch ihre Lederwaren weltberühmt – auch die mondäne Mädler-Passage trug zu ihrem Ruhm bei.

H. F. Flemming

Die Pianoforte-Mechaniken-Fabrik H. F. Flemming fertigte Klavier- und Flügelmechaniken, die an Instrumentenbauer in die ganze Welt geliefert wurden